Shiatsu-Blog

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Warum Shiatsu so schwer zu erklären ist

Ich würde oft so gern der ganzen Welt erklären, wie toll Shiatsu ist. Dabei stoße ich aber immer wieder an meine Grenzen, denn Shiatsu ist viel mehr als die eine oder andere heilsame Wirkung. Klar, Shiatsu kann bei Rückenschmerzen, Kopf- und Nackenschmerzen gut unterstützen. Es nimmt die Last von erschöpften Schultern und viele können nach einer Shiatsu-Sitzung auf einmal ziemlich gut schlafen. Aber Shiatsu kann mehr.

All die Wehwehchen, das Unwohlsein, das Zwicken da und dort, die Dauermüdigkeit, die harten Muskeln, die Verdauungsbeschwerden, die Schlafstörungen, die uns plagen, sind meistens nur Symptome von etwas, das tiefer liegt. Nämlich die Symptome eines Lebens, das uns im Grunde unseres Herzens unglücklich macht. Wir sind gut im Verdrängen, Schönreden, Zähne zusammen beißen. Wir beruhigen uns mit Konsum, falschen Facebookfreunden und wenn das alles nicht hilft, gibt’s ja noch Zigaretten, Alkohol und Wunderpillen. Irgendwie muss man das Leben schließlich hinkriegen.

Shiatsu geht tiefer

Shiatsu ist deshalb auch keine Instant-Lösung, mit der ich schnell mal eine steife Schulter wieder geschmeidig mache oder ein Kreuzweh-Heilmachwunderwuzzi in 50 Minuten. Klar fühlen wir uns nach Shiatsu besser, weil sich endlich jemand wirklich mit der schmerzenden Stelle beschäftigt hat und ja, das hilft in vielen Fällen auch gleich einmal ordentlich. Die Wurzel des Problems sitzt aber oft tiefer. Und dafür kann Shiatsu mehr.
Shiatsu lässt dich spüren, wie es sein könnte. Dieses rundum Entspanntsein. Dieses Vertrauen Haben. Das ganz bei dir sein statt irgendwo „lost zwischen Social Media, Emails und tausend ToDos“. Das gut Fühlen, weil du genau so richtig bist, wie du gerade bist.

Shiatsu macht dich „Selbst bewusst“

Shiatsu wird dich auch nachdenklich machen. Denn es macht dir Zusammenhänge bewusst. Zeigt dir Dinge, die in deinem Leben nicht rund laufen. Stupst dich auf blinde Flecken, die du dir selbst mal genau ansehen musst, damit sich tiefgreifend etwas ändert. Das macht nicht immer Spaß, ist aber notwendig. Vor allem dann, wenn der Körper schon deutlich mit Schmerzen drauf aufmerksam macht, dass es so nicht mehr weitergeht. Shiatsu macht dich im wahrsten Sinn des Wortes „Selbst Bewusst“.
Deshalb ist Shiatsu auch so ein guter Krisenbegleiter. Es schafft Klarheit.  Und dann nimmt es dich an der Hand und geht mit dir da durch. Fängt dich auf, wenn du stolperst und stellt dich sanft auf die Füße zurück. Stärkt dir den Rücken.

Hast du das Gefühl, es muss sich was ändern? Du weißt aber nicht so recht, wo die Reise hingehen soll? Dann mach dir gleich einen Shiatsu-Termin aus.

1 Comment

  • Nele

    Toll erklärt. Danke

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