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Bist du introvertiert?

Hast du auch manchmal das Gefühl, dass unsere Welt immer trubeliger wird? Social Media-Overflow, Lärm auf den Straßen, Shoppingirrsinn, Viel zu viele Menschen in der Ubahn, Stress im Job, Erreichbarkeit rund um die Uhr…
Manche Menschen kommen besser damit zurecht als andere. Aber warum ist das so? Ganz einfach, es gibt introvertierte und extrovertierte Persönlichkeiten.

Die Extrovertierten blühen in einer Menschenmasse erst so richtig auf, lassen keine Party aus und tun sich richtig schwer, auch mal alleine oder gar offline zu sein. In meinem heutigen Blogbeitrag geht es aber um die andere Hälfte der Menschheit, die Introvertierten, und damit auch ein bisschen um mich selbst.

 

Zu viele Reize von außen

Grundsätzlich haben wir alle haben sowohl extrovertierte als auch introvertierte Anteile in uns. Die Begriffe hat der Psychoanalytiker Carl Gustav Jung schon 1921 geprägt. Nach seiner Definition erleben Extrovertierte andere Menschen und ihre Umwelt am liebsten ungefiltert und direkt. Introvertierte hingegen leben oft mehr in der inneren Welt der Gedanken. Sie fokussieren auf die Bedeutung von den Erlebnissen um sie herum. Sie verarbeiten Informationen ausführlicher und interpretieren sie. Dabei sind Introvertierte nicht notwendigerweise schüchtern. Es gibt es viele Introvertierte, die gern mit Menschen zusammen sind und einen großen Freundeskreis haben. Sie sind jedoch sensibler für Stimulation (wie etwa Lärm, Gerüche, Gefühle und andere Sinneseindrücke). Denn Introvertierte sind aufgrund ihrer höheren Gehirnaktivität schnell überstimuliert, wenn zu viele neue Reize von außen dazu kommen.
Auch die Energiegewinnung funktioniert bei Introvertierten anders als bei Extrovertierten. Extrovertierte ziehen Energie aus dem Fokus nach außen. Sie brauchen Menschen um sich herum und neue, aufregende Erlebnisse, um aufzutanken. Intros hingegen ziehen ihre Energie vorwiegend aus dem Fokus nach innen. Das heißt, sie laden ihre Akkus auf, indem sie allein sind, wandern gehen oder ein Buch lesen.

 

Als Introvertierter in einer extrovertierten Gesellschaft

Vielleicht kennst das, wenn du gerade auf einer Veranstaltung oder in einem Shoppingcenter bist und auf einmal nur noch flüchten willst, weil die alles zu viel wird? Was dann hilft? Zieh dich in einen geschützten, ruhigen Bereich zurück und erlaube dir, ein bisschen allein zu sein. Oft dauert es dann gar nicht lang, bis deine Batterien wieder aufgeladen sind. Das klingt so einfach, ist aber gar nicht immer so leicht umzusetzen. Denn viele von uns wissen gar nicht, dass sie introvertiert sind. Darüber hinaus reagiert die Gesellschaft heutzutage leider oft auch verständnislos auf Menschen, die nicht uneingeschränkt teamfähig, rund um die Uhr erreichbar und grenzenlos verfügbar und dabei noch dauerlustig sind. Aus diesem Grund verstellen sich viele Introvertierte, gehen permanent über ihre persönlichen Grenzen hinaus. Das macht auf Dauer krank. Die Folge sind Anspannung, Nervosität, Kopfschmerzen/Migräne, Schlafstörungen, Verdauungsbeschwerden und Verspannungen im Schulter-/Nackenbereich sowie Rückenschmerzen. Dazu kommen nach und nach psychische Beschwerden bis hin zum Burnout. Wenn du introvertiert bist, musst du also (besonders) gut auf dich achten und klare Grenzen ziehen.

 

5 Tipps für Introvertierte

Hast du dich in diesem Text wiedererkannt? Dann bist du vermutlich introvertiert oder hochsensibel und dann solltest du Folgendes beachten:

  • Such dir einen Job/eine Aufgabe, der/die deiner Persönlichkeit entspricht und regelmäßigen Rückzug erlaubt.
  • Finde deine persönliche „Extrozeitspanne“: Achte das nächste Mal in einer trubeligen Situation darauf, wann genau du müde und lustlos wirst. Das ist dann die Zeitspanne, die du dich „draußen“ wohlfühlst, bevor du wieder Rückzug brauchst.
  • Erkenne, welche Sinneseindrücke dich besonders anstrengen und reduziere sie.
  • Plane jeden Tag eine stille halbe Stunde nur für dich ein in der du meditieren, lesen oder gar nichts tun kannst.
  • Such dir einen ruhigen/entspannenden körperlichen Ausgleich zum Alltag wie Qi Gong, Yoga, Tai Chi etc.

 

Wenn du deine persönlichen Grenzen herausgefunden hast, wird es leichter, auch mit einem stressigen Alltag umzugehen. Es wird dir nicht immer gelingen, deine persönliche Komfortzone einzuhalten, aber du wirst immer besser wissen, was dir gut tut und was nicht.

Shiatsu kann dir helfen, deine Grenzen besser zu spüren. Außerdem schafft es dir eine Stunde pure Ruhe und Rückzug. Eine Stunde, in der du dich ganz mit dir selbst beschäftigen und alles rundherum loslassen kannst. Neugierig? Dann mach dir gleich einen Shiatsu-Termin aus.

Du willst wissen, ob du introvertiert oder hochsensibel bist? Hier findest du 92 (oft ziemlich phänomenale) Eigenschaften von Introvertierten:

http://www.introvertiert.org/92-eigenschaften-von-introvertierten

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