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Was tun bei Schlafstörungen

Wie ist dein Schlaf? Immer öfter höre ich auf diese Frage ein „Eigentlich nicht so gut“. Viele meiner Klienten können oft nicht einschlafen, viele wachen mitten in der Nacht auf. Egal, ob du unter Ein- oder Durchschlafstörungen leidest, schlechter oder zu wenig Schlaf, macht dich müde, schlecht gelaunt und beeinträchtigt auf lange Sicht deine Gesundheit.

  • Schwache Nierenenergie („das Wasser kann das Feuer nicht richtig ankern“).
    In diesem Fall schlafen wir schlecht ein, träumen wild oder schrecken mit Herzrasen und Nachtschweiß aus dem Schlaf hoch.
  • Gestaute Leberenergie
    Sie lässt uns zwar einschlafen, wir wachen aber meist zwischen drei und vier Uhr Früh auf und können schwer wieder einschlafen.

Oft tritt auch eine Kombination von beidem auf. Aber warum kommt es überhaupt so weit und was können wir dagegen tun?

Seelische Krisen und Stress

Die meisten meiner Klienten, die Schlafstörungen haben, haben gleichzeitig großen Stress und/oder durchwandern gerade eine seelische Krise. Unser Denken und Fühlen beeinflusst den Körper sehr stark. Wenn wir angespannt und depressiv sind, können wir schlechter entspannen und schlafen schlecht.

Oftmals hilft es in dieser Phase, wenn der Körper entspannen kann, wie beispielsweise beim Shiatsu. Kommt der Körper zur Ruhe, beruhigt sich auch der Geist. Wir können klare Gedanken fassen und unsere Probleme besser lösen, einen Ausweg aus der Stress-Spirale finden.

Was kannst du zusätzlich selbst tun, um besser zu schlafen?

1. Aufputschende Substanzen weglassen

Wenn wir Stress haben oder unglücklich sind, retten oder belohnen wir uns oft mit wir aufputschenden Substanzen, wie Kaffee, Tee, Cola und Red Bull. Diese Getränke beschäftigen und schwächen jedoch Leber und Niere (diese Organe müssen das Zeug ja wieder abbauen) und treiben das Herzfeuer in die Höhe. Der Schlaf wird schlechter Auch Alkohol stört den Schlaf. Unter Alkoholeinfluss träumen wir intensiver und kommen nicht in die entspannende Tiefschlafphase.

Wenn du schlecht schläfst, lass diese Genussmittel weg.

2. „Blaulichtgeräte“ 2 Stunden vor dem Schlafengehen aus

Es heißt zwar, Handy, PC, Tablet, TV und Co dienen zu unserer Entspannung, in Wirklichkeit erzeugt das ständige Online- und Verfügbarsein mit seinen vielen bunten bewegten Bildern jedoch für viele von uns zusätzlichen Stress. Überleg dir, wie viel Medienkonsum für dich grundsätzlich gut ist und womit du dich wohlfühlst. Drehe 2 Stunden, bevor du schlafen willst, alle „Blaulichtgeräte“ konsequent ab.

3. Achte darauf, was du isst

Das, was wir essen, hat großen Einfluss auf unseren Schlaf. Viel Zucker putscht uns auf. Schwer verdauliche Nahrung liegt uns im Magen und beschäftigt Leber und Galle in der Nacht. Müssen unsere Organe viel arbeiten, kommen wir nicht zur Ruhe.

Iss möglichst nicht zu spät und vermeide fette Speisen, Knabberzeug und Süßigkeiten. Lass abends auch rohes Obst und Vollkornprodukte weg.

4. Bewegung

Bewegung reduziert Stress und macht den Kopf frei. Such dir eine Sportart, die dir Spaß macht oder dreh nach einem langen Arbeitstag zumindest noch eine ausgedehnte Abendrunde um den Block und atme so richtig durch.

5. Fokus auf die Füße

Alles, was die Füße und hier besonders die Fußsohlen und den Bereich rund um die Knöchel stimuliert, hilft beim Einschlafen. Eine kräftige Fußmassage oder ein angenehmes Fußbad stärkt unsere Nierenenergie und macht uns schläfrig. Wenn du alleine bist, kauf dir zwei kleine Noppenbälle und geh am Abend 5 Minuten darauf spazieren bevor du ins Bett gehst.

So, jetzt liegst du im Bett und der Schlaf will immer noch nicht kommen?

6. Tag Revue passieren lassen

Eine gute Möglichkeit, sich auf die Nacht vorzubereiten ist es, im Bett noch einmal den ganzen Tag gedanklich vorbeiziehen zu lassen. Mach es dir bequem und nimm ein Ereignis nach dem anderen aus deiner Gedankenkiste, schau es kurz an und leg es zurück. Achtung, nicht an einzelnen Dingen festgrübeln, nur ansehen und wieder zurücklegen.

7. Schreib deine Grübelgedanken auf

Gibt es ein, zwei Themen, die du immer wieder durchkauen musst? Setz dich hin und schreib sie auf. Lass alles, was dir dazu durch den Kopf geht, aus dir hinaus aufs Papier fließen. Wenn du eher der visuelle Typ bist, zeichne deine Gedanken auf oder mal ein Gedanken bild. Du wirst überrascht sein, wie befreiend das ist.

8. Visualisierung „Sicherer Ort“

Stell dir einen ganz und gar sicheren und kuschligen Ort vor, an dem du dich geborgen fühlst. Mal dir diesen Ort in Farbe aus, schmück in mit Dingen, die dir gefallen und genieß das Gefühl an diesem Ort zu sein.

9. Der Atem – unser wichtigster Verbündeter gegen Schlafstörungen

Lern für einen guten Schlaf seinen Atem kennen und verbünde dich mit ihm. Leg dich auf den Rücken, beide Hände auf deinem Bauch und atme in deine Hände hinein. Ein – Aus – Ein – Aus. Zähl deine Atemzüge und atme bis 10. Lass den Atem tief und langsam werden.

Wenn du noch wach bist, kannst du die 4-7-8-Atemtechnik anwenden. Wichtig dabei, du kannst nichts falsch machen, wenn du durcheinander kommst, fängst du einfach wieder von vorn an:

  • Atme langsam durch die Nase ein und zähl dabei im Kopf bis vier.
  • Halte jetzt den Atem an und zähl im Kopf bis sieben.
  • Jetzt atme durch den Mund aus und zähl dabei bis acht.
  • Wiederhol das sooft bis du eingeschlafen bist.

 

Alle diese Werkzeuge können dir helfen, dich selbst besser kennen zu lernen und herauszufinden, was du brauchst, um gut zu schlafen. Hast du das Gefühl, du brauchst noch mehr und willst so richtig entspannen? Dann komm zum Shiatsu. Ich kümmer mich um deine Nieren- und Leberenergie. Shiatsu macht dich ruhig, gelassen und gestärkt – und schenkt dir die Grundlage für einen erholsamen Schlaf.
Mach dir gleich einen Termin aus!

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